Jahresrückblick 2021

von | Dez 1, 2021 | Einblicke | 3 Kommentare

Kristin Alkamal in Puglia

Mein Jahresrückblick 2021 gibt doch viel mehr her als ich angenommen hatte.

Aber beginnen wir von vorne: Vielmals höre ich „Was für ein Jahr“ „Episch“ „So grandios“. Mein Jahr war gut, mein Jahr war erfüllt, aber es war auch einfach ein normales Jahr. Ein Jahr wie viele vorhergehende und wie viele Jahre, die sich einreihen in die Liste des Älterwerdens. Abgesehen von ein paar wunderbaren oder lehrreichen Tagen und Wochen. Natürlich gab es die, es war ja kein Jahr umsonst. Es war aber auch kein Jahr voller Abenteuer und voller Wow-Momente. Aber vielleicht ist genau das sinnvoll, denke ich mir.

Was tut man mit ständigen Wow-Momenten und Abenteuern, die das Adrenalin hochtreiben? Diese werden irgendwann zur Normalität und niemand empfindet sie mehr als sonderlich überraschend. Oder vielleicht ist es auch so, dass gerade in den kleinen Momenten und den winzigen täglichen Abenteuern der Zauber des Jahres und des Lebens liegt?

Es gilt sich zu erinnern

Jetzt gilt es sich zu erinnern an meinen Jahresrückblick 2021. Was ist passiert, was habe ich an welchem Tag gemacht, getan, gegessen, welches Wetter gab es? Hierfür wäre es praktisch ein Tagebuch zu schreiben

*Notiz an mich: Ein Ziel von 2022 – regelmäßig Tagebuch schreiben*.

Ich habe Anfang 2021 begonnen Tagebuch zu schreiben, aber nach einer Weile ist es langsam ausgelaufen. Jetzt würde ich es benötigen, und muss doch aus dem Kopf heraus arbeiten. Nachdenken über 2021. Auch wenn viele Tage ähnlich gewesen sind, gibt es doch Momente, die in meinem Kopf aufblitzen.

Lasst uns beginnen und sehen, was ich – nachdem ich mir ein paar Überschriften gesetzt habe – an Erinnerungen zusammenkratzen werde. Tröpfelnde Momente des Lebens oder gar eine Sintflut an Gedanken? Und noch wichtiger, gelingt es mir ehrlich zu sein? Oder begrabe ich das, was mir nicht so behagt, unter einer dicken Schicht von Erinnerungslücken? (* Info an den Leser: nein, tat ich nicht)

Mein Ziel 2021 – und was tatsächlich davon übrig blieb

Kristin Alkamal Ziele 2021

Ich wollte 2021 – und nicht nur in diesem Jahr – reich werden. Das berühmt lasse ich mal weg, weil das ist mir tatsächlich egal. Ich agiere lieber im Hintergrund als im Vordergrund, bin eher still und für mich als laut und vorne dabei.

Doch was ist aus meinem jährlichen Ziel geworden?

Ja, reich bin ich geworden. Reich an wundervollen Erfahrungen, reich an tiefergehendem Wissen, dass ich mir dieses Jahr aneignen durfte, und reich gefüllt an der Liebe meines Mannes und meiner Familie.

Jetzt fragt ihr wahrscheinlich … und? Was ist mit Geld? Reich an Geld?

Nein, reich an Geld bin ich nicht geworden. Denn damit habe ich mir mein Humankapital erkauft, mein Wissen und meine Erfahrungen, die ich in Kursen und Coachings gesammelt habe. Oder auch Geld, das ich für unsere Reisen genutzt habe, um dabei wunderbare Erfahrungen und Eindrücke und Ausblicke erlebt zu haben.

Ein Fehler? Nein, ganz und gar nicht.

Ich habe dem Jahr gegeben und das Jahr hat mich reich gemacht. Auf seine Weise. 

Jahresrückblick 2021

  • Business
  • Website
  • Weiterbildung
  • Coaching
  • Mastermind
  • Bloggen
  • Reisen
  • Wohnwagen
  • Fitness
  • Tiere

Mein Business im Jahresrückblick

Kristin Alkamal SEO Website Texten

Ich hole ein wenig aus, denn alles begann schon etwas eher. Nämlich im Herbst 2020. Genauer gesagt im Oktober 2020 als ich mich – frohgemutes – selbstständig machte. Zu dieser Zeit absolvierte ich ein VIP-Mentoring für angehende VA’s = Virtuelle Assistent:innen bei Nadine Abdussalam.

Ein Kurs, in dem ich lernte, eine Website zu entwerfen und zu installieren, einen Facebookbusiness- Account, einen Instagrammbusiness-Account und Linkedin-Account zu erstellen. Ich lernte etwas darüber, dass ich ein Logo benötige, und meine Social-Media-Posts mein Design haben und vor allem regelmäßig geschaltet werden sollten. Die Grundlagen eines Business-Mindsets, erfuhr ich, sind besonders wichtig. Wir sprachen über Anmeldung eines Gewerbes und ich erhielt Einblick in die Führung eines Kundengesprächs. Und es gab den Bonus eines Erklärvideos zum Erstellen eines Podcast. Die 3 Monate waren lehrreich und doch endet das Jahr, dass ich nicht wusste, was ich wirklich wollte.

Orientierungslos

 Und genau das zog sich in das Jahr 2021. Ich begann das neue Jahr mit Orientierungslosigkeit. Was wollte und konnte ich? Von jedem etwas und doch viel zu wenig. Was wäre sinnvoll auszuarbeiten? Weiterzubilden? Was ist gefragt? Und was interessiert mich am meisten?

Auf diese Weise – nämlich orientierungslos – befüllte ich meinen neuen Instagrambusiness-Account, bastelte mir eine nette Biografie für LinkedIn zusammen, Facebook ließ ich erst einmal ganz außen vor. Die erste potentielle Kundin, die mich über LinkedIn ansprach, kam zu jedem Telefonat, das wir führen wollten, zu spät. Da war noch das Frühstück, was erst erledigt werden musste, ach Gott, und jetzt die Uhrzeit vergessen, und auch über WhatsApp kamen die Nachrichten viel zu spät und in losem Abstand.

Die nächsten Kund:innen, die sich auf LinkedIn und Instagram meldeten, waren größtenteils junge Männer namens Tom und Kevin und dem Versprechen meinen Account und mein Business innerhalb kurzer Zeit in ein Millionengeschäft zu verwandeln. Wenn ich denn … was auch immer, denn genau hier setzte Gottseidank mein Bauchgefühl ein und ich sagte: Danke. Aber nein.

Nachdem ich dann von „Kolleginnen“ Tipps erhalten hatte, wie mein Account besser und schöner werden könnte, war ich am Tiefpunkt, schloss meinen Instagrambusiness-Account, beschloss mich zurückzuziehen und nachzudenken.

Was will ich wirklich?

  • ein funktionierendes Business
  • Spaß an der Arbeit
  • meine Kreativität ausleben
  • Geld verdienen

Nachdem ich mich zurückgezogen hatte, überlegte ich, was ich kann, was ich mag. Ich begann die ganze Sache von einer anderen Seite aufzudröseln.

Früher führte ich über viele Jahre einen Blog in WordPress. Gleich zu Beginn, als WordPress das Licht der Welt erblickte, und es machte mir damals schon viel Spaß. Die Technik heute ist natürlich viel, viel weiter als damals. Aber genau hier bemerkte ich, Technik, die nicht funktioniert wie sie soll, Technik an der ich arbeiten und tüfteln muss, und die erst dann klappt, wenn ich sitze und probiere, das macht mir Spaß.

Ich startete eine Reisewebsite mit integriertem Blog. Designte die Website, füllte die leeren Stellen mit Texten, stellte Fotos ein und schrieb über Reisen Blogartikel.

Designen.
Schreiben.
Bloggen.

Website

Kristin Alkamal Website Dellentechnik
Kristin Alkamal Website Reisen
Kristin Alkamal Website Texten

Nachdem ich die Reisewebsite erstellt hatte, ging es flugs weiter mit der Website für Hammer-Dellentechnik – etwas ganz anderes als Reisen.

Eine Website für ein Handwerk, das Kunden informieren und zum Kauf anregen soll. Es gab für mich Neues zu lernen: Mit welchen Farben gestalte ich, so dass die Kund:innen sich wohl fühlen und gerne kaufen wollen? Wie schreibe ich die Texte, dass die Kund:innen wissen, was sie erhalten? Anregung gibt es genug im Internet, doch vieles gefiel mir nicht. Viele Websites waren einfach bunt und voll – und wild. Und somit abschreckend für mich. Genau das wollte ich nicht. Es muss eine informative, aufgeräumte, strukturierte Seite sein. Und die ist mir gelungen.

Letztendlich habe ich festgestellt, dass ich Ordnung brauche. Ordnung und Struktur. Und das kommt mir beim Designen von Websites sehr zu gute. Ich mag es schlicht, übersichtlich und nicht zu pompös. Gerne luxuriös, aber keinesfalls überladen.

Was eigenes …

In diesem Jahr habe ich auch meine eigene Website erstellt. Sie dauerte am längsten und ich bin mir nicht sicher, ob das, was du jetzt sehen kannst, das Endprodukt sein wird. Ich habe lange über Farben nachgedacht. Meine Farben sollten Gelb und Blau sein. Gelb stand für Optimismus und Lebensfreude, Blau für Vertrauenswürdigkeit und Seriosität.

Warum ich es änderte, weiß ich gar nicht mehr so genau. So wechselte ich zu Altrosa und Türkis. Altrosa stand für Weiblichkeit und eine abgeschwächte Leidenschaft, Türkis für Freiheit und Kosmopolitismus. Das jedoch war mir bald nicht farbig genug, wobei mir Türkis geblieben ist. Ich kehrte zurück zu einem satten Dunkelblau, zur Vertrauenswürdigkeit und Seriosität und dem optimistischen Gelb und blieb beim freiheitsliebenden Türkis. Genau das was ich fühle, ein Wert, der mir wichtig ist: Freiheit.

Mit einer eigenen Website und Blogartikeln kann das Business starten: Kristin Alkamal – Website/Texten/SEO

 

Weiterbildung im Jahresrückblick

Natürlich habe ich 2021 diverse Kurse belegt. Denn ich wollte und will wissen, was ich tue. Wie ich es tue und wie der beste Weg ist, um etwas zu tun. Es gibt unzählige Möglichkeiten an Kursen, die vielversprechend klingen. Warum ich mir gerade diese ausgesucht habe? Ich weiß es nicht. Vermutlich spielte dann doch die Sympathie eine Rolle, und das Wissen, was mir vermittelt werden sollte.

Jane von Klee Screenshot Website

Ein Blick, ein Klick, ein Kunde – Jane von Klee

Ich startete mit: Ein Blick, ein Klick, ein Kunde von & mit Jane von Klee. Vier Wochen lernte ich, wie ich mit meiner Website aus Besucher:innen Kund:innen mache, sie begeistere und zum Bleiben anrege. Es ging um Struktur, Überschriften, Texte, die verkaufen. Jede Woche schaltete Jane ein neues Modul frei, an dem ich arbeiten konnte, es gab ein übersichtlich und hübsch anzuschauendes Workbook, mit dem die Arbeit viel Spaß machte. Und natürlich Onlinestunden, in denen Jane Fragen beantwortet und Wissen weitergab.

Den Kurs habe ich zufällig auf Insta entdeckt und ihn zu Beginn auch erst einmal nebenbei verfolgt, aber es wurde tatsächlich so interessant und lehrreich, dass ich mich jeden Tag aufs Neue freute mit dem Kurs, an meinen Websites zu arbeiten.

Und weil mich Jane mit ihrer Art so begeisterte, meldete ich mich – ohne lange zu überlegen – zu ihrem anderen Kurs an.

SEO – Schatzkarte – Jane von Klee

SEO ein spannendes und wichtiges Kapitel für Websites und Texte. Der Kurs bestand aus 6 Module über SEO – von SEO-Grundlagen über das technische SEO bis hin zu Keyword-Recherche und Linkbuilding und noch vieles mehr. Und dauerte 12 Wochen. Zwölf lern- und arbeitsreiche Wochen. Auch hier schaltete Jane jeweils aller zwei Wochen ein neues Modul frei und gab online dazu eine Frage- und Antwortstunde.

Wie zuvor, ich mag sehr wie Jane erklärt, wie sie ihr Wissen bereitstellt und ich mag ihren Humor. Ich hatte zuvor einen SEO-Kurs in Udemy gekauft. Dieser dauerte über viele Stunden und war so dermaßen zäh, dass ich kurz vor dem Einschlafen war. Es fiel mir schwer, mich zu konzentrieren und es gelang mir nicht, umzusetzen, wovon der Kurs handelte. Umso froher war ich, als ich Janes Kurs entdeckte und tatsächlich dann ziemlich glücklich ihn zu buchen, nachdem ich Jane in ihrem anderen Kurs bereits erleben durfte.

SEO ist nämlich nicht öde und langweilig, Suchmaschinenoptimierung ist spannend. Das habe ich gelernt. SEO macht Spaß.

Miriam Risse Screenshot

Abrakadabra – Ausgebucht! In 6 Wochen zu deinem Webs-Texte-Wunder – Miriam Risse

Dieser Kurs war ein ganz anderer als meine vorherigen Kurse. Ich habe Miriam Risse auf Insta entdeckt und fand es faszinierend, wie sie sich und ihr Business vermarktet. Wie viel Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen sie mitbrachte. Ich mag ihre lockeren Texte, ihre Art wie sie ihr Wissen weitergibt und das Besondere an Miriam. Denn besonders ist sie.

Ihr Kurs dauerte 6 Wochen. Es gab mehrere Module online über das Schreiben von der Angebotsseite, der Über-mich-Seite und der Startseite. Zusätzlich hielt Miriam 3 Online Frage-Antwortstunden, in denen die Texte der Teilnehmer durchleuchtet und verbessert wurden, und zwei Bonusstunden in denen Cara Lynn Schubert über Instagram und Jessica Roussel über das Bloggen sprachen.

Ich schreibe schon eine gefühlte Ewigkeit: Blogtexte und Romane, die überarbeitet gehören und noch zu Hause herumliegen. Doch Websitetexte, Angebotstexte und – vor allem echt schwierig – Texte über mich habe ich noch nie geschrieben und gleich zu Beginn gemerkt, das ist hart.  Bei und mit Miriam habe ich genau diesen Bereich gelernt. Und wieder gemerkt, auch Texten macht Spaß.

 

Coaching

Nach dem Websitekurs, dem SEO-Kurs und dem Schreibkurs fühlte ich mich zwar gut gerüstet, aber was jetzt? Wie geht es weiter? Jeder sagt immer, du musst nur losmachen. Du musst dich zeigen. Poste auf Insta, poste auf Facebook, melde dich bei Google my Business – und vor allem definiere dein Wunschkund:innen. Dann kommt alles von alleine.

Papperlapapp: Nichts kam von allein. Gar nichts. Außer einem Business -Coaching mit Kristin Henke, der ich schon länger auf Insta folgte und die just in diesem Moment eben besagtes Coaching für Frauen anbot, die sich selbständig machen wollten.

Das Coaching dauert neun Monate. Kristin gibt mir jeden Monat Aufgaben, die mit meinem Business zu tun haben, die mich darüber nachdenken lassen, die mich mir auch selbst näher bringen. Wir zoomen einmal im Monat für 90 min und besprechen alles, was mir durch den Kopf geht, was ihr durch den Kopf geht und was alles zu tun ist. Von ihrem enormen Wissen und Können bin ich schwer begeistert.

Mastermind

Das Coaching ist aber nicht alles. Denn während der SEO-Schatzkarte mit Jane von Klee wurden Stimmen laut, ob sie denn nicht eine Mastermind in den Ring werfen könnte. Und: Yes, she did it.

Eine Gruppe von Frauen, die sich alle selbstständig gemacht haben oder machen wollen, die bereits ein Business führen oder gerade eines aufbauen – da konnte ich nicht anders. Da musste ich dabei sein. Termine finden mehrmals im Monat statt, und gehen über Hotseat-Zoom-Calls – jeder spricht, was ihn gerade in seinem Business bewegt und wichtig ist, welche Fragen es zu beantworten gibt und welche Ziele erreicht werden wollen – über Coworking-Sessions, in denen man vorwärts bringt, was manchmal auf der Strecke bleibt, und Trainings im Bereich Business. Alles in allem eine fantastische Gruppe von Frauen mit enorm vielen Ideen und Zielen.

Bloggen im Jahresrückblick

Kristin Alkamal bloggen Blogtexte Texten

Einmal bloggen, immer bloggen

Ich mag es zu schreiben und zu texten und ja, da ist bloggen natürlich naheliegend. Schon vor vielen Jahren habe ich gebloggt. Zuerst über meinen Alltag, über Bücher und Filme, die ich gelesen und gesehen habe, über Musik und Reisen, die ich gehört und gemacht habe. Dann intensivierte ich die Fotografie, in dem ich mir meine erste Digitalkamera kaufte. Neben dem Schreiben kamen jetzt noch unzählige Fotos aus meinem Leben hinzu. Fotos von meinem Alltag, von meinem Hund und meinen Reisen. Der Blog wurde immer bunter, und füllte sich mit meinem Leben.

Warum ich aufhörte, weiß ich nicht mehr so genau. Wahrscheinlich kam mir das Leben dazwischen. Irgendwie wurde es weniger und schlief dann nach Jahren ein.

Als ich mein Business startete, hörte ich schon ganz zu Beginn, dass bloggen – das zielgerichtetes bloggen – gut fürs Business sei. Denn so kann ich meine Expertise zeigen, kann mit Kund:innen ins Gespräch kommen, kann mein Wissen 24h bereitstellen. Während ich blogge, kann ich SEO einfließen lassen, was möglicherweise meine Website nach oben bringen wird, und meine Blogbeiträge sind auch, wenn es Insta und Facebook irgendwann nicht mehr gäbe, nach Jahren noch zu finden. Bloggen ist ein Allrounder. Und macht Spaß.

Start

Ich starte jedoch erst, als ich an der Blogchallenge von Judith von Sympatexter teil nahm. Das Ziel war, einen ersten Blogartikel zu verfassen. Vielleicht hätte ich eh bald … vielleicht hätte ich noch Wochen benötigt. Doch diese Challenge brachte mich voran und am Ende veröffentlichte ich meinen ersten Blogbeitrag auf einem noch komplett leeren Businessblog.

Ich blogge aber nicht nur für mein Business im Webdesign und Texten. So führe ich noch meinen Blog über das Reisen mit Hund. Denn das kann manchmal unentspannt sein. Dachte ich. Aber eigentlich macht Reisen mit Hund viel Spaß und das will ich durch meine Blogartikel gerne allen anderen Hundebesitzern näher bringen. Reist mit Hund – es ist ein ganz spezielles Abenteuer. Und durch das Bloggen von Urlaubsorten, die wir besucht haben, erinnere ich mich erneut an tolle Urlaube und Reisen, und ich lerne bei meinen Recherchen manch neues, das ich so noch nicht wusste.

Reisen im Jahresrückblick

Kristin Alkamal Reisen Elba

Elba

Mein Jahresrückblick im Bereich Reisen ist ein ganz besonders schöner Moment. Denn Reisen waren in diesem Jahr ein Highlight. Für mich ist Reisen immer ein Highlight, am liebsten würde ich gar nichts anderes tun und mein Traum ist, eine Langzeitreise über Monate oder gar Jahre, wohin auch immer. Einfach los.
Aber im Moment beschränke ich mich noch auf zwei bis drei Reisen im Jahr. Noch – wohlgemerkt.

Die erste Reise in diesem Jahr führte uns auf Elba, die Schöne. Eine fantastische, italienische Insel im Mittelmeer, groß für viele Sehenswürdigkeiten, versteckte Plätze, landschaftliche Highlights, und klein genug, um sich gemütlich und heimelig zu fühlen. Wir besuchten Elba bereits, aber da wir mit meinem Schwager fuhren und er sich ein Ziel aussuchen sollte, wurde es letztendlich Elba. Elba und genau dieselbe Unterkunft, die wir das letzte Mal auch gebucht hatten.

Damit die Anreise nicht zu lange dauerte, übernachteten wir eine Nacht in Florenz. Was für eine fantastische Stadt. Leider kamen wir verkehrsbedingt ziemlich spät an. Uns blieb nur Zeit für einen kurzen Bummel, ein Abendessen und ein Bummel zurück zur Unterkunft. Das reichte fürs erste, aber – wir kommen wieder.

Elba erreichten wir mit der Fähre, den Weg zum Airbnb kannten wir bereits und wir waren bereit für eine Woche Sonne, Strand und gutes Essen. Und genau so wurde unser Urlaub. Wir schwammen im herrlich blauen und klaren Mittelmeer, die Sonne schien warm und nur selten wehte ein lauer Wind oder ein Abendgewitter fegte kurz über Elba. Restaurants gibt es reichlich und wir probierten uns eine Woche lang durch die örtlichen Lokale, aßen Seafood und köstliche Nachspeisen.

Kristin Alkamal Reisen Puglia

Rom & Neapel & Puglia

Unser zweiter Urlaub war zwei Wochen lang und führte uns nach Rom, Neapel und Puglia. Es war unsere größte Reise in diesem Jahr und sie war fantastisch. Wir haben in den zwei Wochen sehr viel gesehen und erlebt. Rom ist ganz klar eine tolle Stadt, in der wir versucht haben, innerhalb von zwei Tagen alle Sehenswürdigkeiten unterzubringen: Kolosseum, Pantheon, Ausgrabungen am Paladin, Forum Romanum, den Vatikan, den Petersdom und demzufolge Rom von oben und natürlich den Trevi-Brunnen und die spanische Treppe.

Danach ging es weiter nach Neapel und an die Amalfiküste. Hier verbachten wir einen kompletten Tag, besuchten Pompeij und den Vesuv von unten, und fuhren mit dem Auto durch Neapel. Das war das größte Abenteuer schlechthin – eine Stadt so riesig und ohne Verkehrsregeln. Halleluja.

Den Rest unseres Urlaubes verbrachten wir ganz im Süden am Stiefelabsatz – Lido Marini in Apulien. So wahnsinnig blaues Meer habe ich noch nie gesehen. Wir besuchten auch hier einige Orte, die sich auf jeden Fall für jeden lohnen:

  • Matera, die Höhlenstadt
  • Alberobello, die Stadt, die berühmt ist für ihre Trulli
  • in Polignano a Mare haben wir Klippenspringer beobachtet, da gerade hier die Weltmeisterschaft im Klippenspringen ausgetragen wurde
  • wir haben den südlichsten Punkt Italiens besucht, an dem sich das Mittelmeer mit der Adria kreuzt
  • Ostuni, die weiße Stadt

Wir haben Felder voller Olivenbäume gesehen, tiefrote Kakteenfeigen direkt vom Kaktus gegessen, das beste Eis ever und natürlich Seafood in alle Varianten, und manchmal auch eine schlichte Pizza. Aber was wir vor allem taten, war schwimmen im Meer.

Kristin Alkamal Reise Bodensee

Bodensee

Die dritte Reise war eher eine Kurzreise und der Grund war: Der fünfjähriger Hochzeitstag von mir und meinem Mann. Ein paar Tage verbrachten wir am Bodensee in einem superschönen Hotel mit fantastischem Restaurant, und einem Indoor-Pool, von dem aus wir den Bodensee überblicken konnte – und der am Abend bunt beleuchtet wurde.

Wer mag, kann gerne unseren Reisejahresrückblick lesen – wir haben viel tolles erlebt, und ich habe durch diesen Rückblick hier große Lust bekommen, auch über unsere Reiseerlebnisse einen Rückblick zu schreiben.

 

Wohnwagen

Kristin Alkamal am Wohnwagen mit Hund

Bisher buchten wir auf unseren Reisen immer ein paar Tage in diesem Airbnb und ein paar Tage in jenem Airbnb.  Wir wohnten teilweise wunderschön, aber gerade in unserem großen Urlaub 2021 übernachteten wir auch superhässlich und nicht wie in der Beschreibung festgehalten. So hässlich, dass wir unser Airbnb eher verließen und uns eine neue Unterkunft suchten und somit unnötigerweise Geld ausgegeben haben.

Meistens hatten wir jedoch Glück.

Was wir allerdings immer vermissten, ist das Gefühl von Freiheit. Sobald wir etwas gebucht haben, waren wir an diesen Ort gebunden. Falls uns die Gegend nicht so gefiel, falls uns das Airbnb nicht so behagte, falls das Wetter nicht mitspielte, wir würden immer bleiben müssen.

Und genau aus diesem Grund – Freiheit erleben, Freiheit genießen – haben wir uns in diesem Jahr ein Wohnwagen gekauft. Einen Weinsberg CaraOne 480 EU. Natürlich zeitlich sehr günstig Mitte November, so dass der Wohnwagen kurz der ganzen Familie und Freunden präsentiert wurde, und dann ziemlich schnell ins Winterquartier umzog. Mitte März 2022 jedoch starten wir auf unsere erste Reise mit unserem Wohnwagen. Wer möchte, kann unseren Abenteuern gerne folgen.

Fitness

Kristin Alkamal Yoga
Kristin Alkamal running

Der Unfall, der die Fitness beendete

Auch hier muss ich ein wenig ausholen und im Jahr 2020 beginnen. Denn da, als der Frühling seine ersten wunderbaren, sonnigen Tage schickte, hatte ich einen Unfall. Ich wurde von einem Auto angefahren. Ja, das ist schlimm und ich war sehr erschrocken, aber letztendlich habe ich mir „nur“ das Handgelenk gebrochen. Eigentlich tun das viele Leute und es gibt eine kurze OP und ein Metall wird eingebaut, bis das Handgelenk verheilt ist. Eigentlich. Bei mir war es alles anders. Die Hand wurde nach der OP immer unbeweglicher, sie war geschwollen, bläulich, und ich konnte die Finger monatelang nicht ausstrecken. Nach ganzen vier Monaten, einen weiteren OP und diversen Facharztbesuchen, erhielt ich Ergotherapie. Das half.

Die Hand schwoll ab und ich konnte die Finger wieder ausstrecken. Was mir blieb – und zwar bis heute – ist eine Unbeweglichkeit im Handgelenk. Ich kann es nicht wie die andere Seite abknicken, oder um die Ecke greifen, manchmal rutscht mir etwas aus der Hand. An manchen Tagen schmerzt die Hand, an manchen wiederum nicht so. Und da der Unfall nun 1 ½ Jahre her ist, nehme ich an, dass sich nicht mehr viel daran ändern wird.

Aber ich will hier nicht nur von meinem Leiden schreiben, sondern auch von der Fitness, die mir seit dem Unfall abhandenkam. Vor dem Unfall ging ich regelmäßig laufen, draußen oder auf dem Laufband im Keller, ich machte Gymnastik und bisweilen probierte ich mich in Yoga. Doch das endete mit dem Unfall.

Versuch, wieder fit zu werden

Damit ich nicht ganz unfit wurde, beschlossen mein Mann und ich, jeden zweiten Tag joggen zu gehen. Unser Vorhaben hielt ein paar Wochen. So lange wie es kalt draußen war und die Luft eisig in die Lunge schnitt; so lange, wie dicke Winterkleidung das Laufen beschweren würde; so lange, wie Eis und Regen und Schnee unsere Schuhe durchnässte und wir fluchten, den ganzen Weg über. So lange hielten wir durch, jeden zweiten Tag. Als das Wetter besser wurde, der Frühling ins Land zog, die Kleidung weniger und Luft wärmer wurde, tröpfelten unsere Joggingrunden so dahin und wurden mit Woche zu Woche weniger.

Doch Joggen war nicht alles. Ich nahm am Anfang des Jahres an der 30 Tage Challenge Yoga mit Mady Morrison teil, so gut es eben mit meinem versteiften Handgelenk ging. Aber trotz allem – Yoga tut mir gut. Nach den 30 Tagen, die ich tatsächlich alle geschafft habe, kam Ruhe rein und der ganze Körper fühlte sich elastischer an. Denn das fiel mir auf, im Laufe der Jahre, in denen ich nicht viel tat, wurde ich immer ungelenker und unbeweglicher. Und somit habe ich über das Jahr verteilt immer wieder Yogaübungen gemacht, besser wäre es mehrmals wöchentlich, aber ich habe es nicht ganz gelassen – und das ist ein Schulterklopfen wert.

Tiere

Kristin Alkamal Hund Ryok
Kristin Alkamal Katze Ivan
Kristin Alkamal Hund Frieda

Last but not least erzähle ich euch in meinem Jahresrückblick etwas über unsere Tiere, die ein großen Teil meines und meines Mannes Leben ausmachen. Wir haben zwei Hunde, zwei große Hunde. Eine deutsche Schäferhündin, namens Frieda. Sie ist 11 Jahre alt. Und einen schwarzen Malinois. Er heißt Ryok und ist 6 Jahre alt. Manchmal mögen sie sich, die zwei, manchmal sind sie wie Hund und Katze – wobei ich nicht genau sagen kann, wer dann den Katzenpart übernimmt. Sie gehören zusammen, und doch ist es interessant zu sehen, wie jeder ein Teil für sich ist.

Da unsere Hündin zu alt ist und bereits Hüftprobleme hat, nehmen wir sie nicht mehr mit auf unsere Reisen. Dann darf sie bei meinem Schwager zu Hause bleiben und alle Liebe für sich alleine in Anspruch nehmen. Ryok reist immer mit uns, er ist ein fitter und sportlicher Hund, der gerne im Meer schwimmt. Sobald er allein ist mit uns, ist er ein anderer Hund. Es scheint als gäbe unsere Frieda ihm im Stillen Order, wie er sich verhalten soll. Allein mit uns wirkt er freier, so als traue er sich selbst viel mehr.

Eine kleine Katze gehört auch noch zu unserm Haushalt. Sie ist eigentlich bereits drei Jahre alt, also eine erwachsene Katze, aber für ihr Alter ist sie klein. Eine kleine Kugel, die gerne im Garten sitzt, beobachtet und hin und wieder einen Schmetterling fängt.

Meine 3 liebsten Blogartikel

Blogbeitrag zu WordPress Webdesign Kristin Alkamal
K.Alkamal Aufbau Website Beispielseite
k. Alkamal bloggen lohnt sich

Warum gerade diese Blogartikel im Jahresrückblick?

Wer schon länger mitliest oder meine Website besucht hat, der weiß, dass ich schon gebloggt habe, als WordPress auf den Markt kam, und ich mit WordPress gebloggt habe, als es ganz neu war. Damals noch alles auf Englisch und ohne Hilfe aus dem Internet. WordPress hat sich seitdem enorm entwickelt und es macht sehr viel Spaß, mit diesem System zu arbeiten. Die Vorteile könnt ihr im Blogartikel lesen.

Bloggen: Genau, damit habe ich angefangen, als es noch kein WordPress gab, und ich habe es einige Jahre gerne getan. Mein Alltag, meine Reisen, meine Fotografie, mein Hund … Über das alles habe ich geschrieben und Bekanntschaft mit einigen anderen Bloggern gemacht, wir haben uns mehrmals getroffen und ich bin noch heute mit ihnen befreundet.

Aufbau einer Website – ja, das gehört zu meinem Business und es ist das, was mir sehr, sehr viel Spaß bereitet.

Mein Jahresrückblick 2021 in Zahlen

  • mein Business gegründet
  • Jahr 1 meiner Website
  • 3 Kurse besucht
  • Jahr 1 meines Instagram-Account
  • 1. Geld als Unternehmerin verdient
  • 1 Coaching erhalten
  • 2 produktive Challenges auf Instagram erlebt
  • 1 Mastermind-Gruppe teilgenommen
  • 3 Reisen erlebt und ungefähr 8000 km gefahren
  • 1095 Dosen Futter für die Hunde gekauft
  • maximal 3 Bücher gelesen

Was 2021 sonst noch los war

Kristin Alkamal Garten Teich
Kristin Alkamal Garten Rosen
Kristin Alkamal Garten

Wie ich eingangs bereits geschrieben habe, im Jahresrückblick war 2021 ein ruhiges Jahr, in dem ich doch viel gemacht habe, aber in dem nichts Grandioses passiert ist. Es gibt ein paar Dinge, die mich in diesem Jahr trotzdem gefreut haben.

 

  • Ich feierte meinen 5 jähriger Hochzeitstag
  • Meine Tochter schaffte im Sommer ihr Examen zur Krankenschwester, fand eine Arbeitsstelle, die ihr viel Spaß bereitet, und zog zusammen mit ihrem Freund in eine Wohnung. Und im Herbst kam noch ein Hund hinzu, der die beiden gut auf Trab hält.
  • Ebenfalls im Herbst heiratete mein Schwager und erhielt das Okay zu einem Ausbildungsplatz.
  • Auch im Herbst wurde mein Vater erfolgreich an Bypässen operiert.
  • Ich habe in diesem Jahr 3 Impfungen gegen Covid erhalten, konnte mit meinem Covpass verreisen und habe mich minimal sicherer gefühlt.
  • Auch mein Mann und der Rest unserer Familie haben im Sommer ihre Impfungen ergattert und können demnächst die Drittimpfung erhalten. Dadurch konnten wir uns häufiger treffen als im vergangenen Jahr und einige fantastische Grillsessions abhalten.
  • Das Wetter 2021 – bis auf unseren Reisen – war eher mies, so dass alles, was wir im Garten gepflanzt hatten, eher weniger geworden ist. Die Tomaten sind durch die Nässe abgestorben, Paprika kaum gewachsen, Zucchini sind winzig geblieben, Weintrauben voller Pilze, Rosen voller Rostlaub, die zwei Blüten unseres neu gepflanzten Apfelbaumes in einem der heftigen Gewitter abgefallen … Auberginen hingegen sind prächtig gediehen, und auch der Sellerie. Also im Garten ein eher mageres Jahr.

Meine Ziele für 2022

Kristin Alkamal Ziele 2022
  • 1 x im Monat für mein Business bloggen
  • regelmäßiges Einkommen mit meinem Business erzielen
  • 1 x im Monat für meinen Reiseblog bloggen
  • mehr Ruhe in den Alltag bringen
  • regelmäßige Auszeit vom Business nehmen
  • 2 x pro Woche Yoga (außer Anfang Januar die 30 Tage Challenge: Yoga mit Mady Morrison, an der ich wieder teil nehmen möchte)
  • mehr Bücher lesen, weniger im Handy scrollen
  • 3 x verreisen mit dem Wohnwagen
  • Tagebuch führen

Mein Motto für 2022

Die Weisheit des Lebens besteht im Weglassen des Unwesentlichen.

– Lin Yutang – 

3 Kommentare
  1. Liebe Kristin, das war ja auch ein Auf und Ab bei dir. Dein Motto gefällt mir sehr gut, das wird bestimmt in einer ruhigen Ferienminute auf meinem Schreibtisch landen!

    Antworten
  2. Liebe Kristin,
    vielen Dank für diesen sympathischen Einblick in Dein 2021♥.
    Ich habe einige Parallelen entdeckt, z.B. den Kurs bei Jane 🙂
    Ich wünsche Dir ein tolles 2022!
    Liebe Grüße aus dem Sauerland!
    Bernadette

    Antworten
    • Liebe Bernadette,
      vielen Dank für deinen Kommentar. 🙂 War es der ein Blick, ein Klick-Kurs? Ich habe dich entdeckt bei der Bloggerchallenge und dem ersten veröffentlichten Blogartikel. 🙂 Ich wünsche dir auch ein wundervolles neues Jahr.
      Liebe Grüße
      Kristin

      Antworten
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