Aufbau deiner Website

von | Aug 11, 2021 | Website-Tipps | 0 Kommentare

Worauf du beim Aufbau deiner Website achten solltest:

Die To-Do-Liste

Für dein Unternehmen eine Website aufzubauen und es somit darzustellen, sollte auf deiner Gründungs-To-Do Liste ganz weit oben stehen – neben:

  • der Anmeldung beim Gewerbeamt und Finanzamt
  • der Suche nach der Örtlichkeit, an der du mit deinem Unternehmen einziehen möchtest
  • der Frage, ob Einzel- oder Kleinunternehmen
  • Bankgesprächen zu diversen Finanzierungsmöglichkeiten

Warum ist das so?

Ganz klar, eine Website – deine Website – ist das Aushängeschild deines Unternehmens, deine Visitenkarte, dein Online-Informationsflyer.

Kundenmagnet

Es ist es erst einmal nicht wichtig, in welcher Sparte du dein Business gründest:

  • ob du einen kleinen Buchladen mit Nischenangeboten eröffnest
  • oder einen Blumenladen, der ausschließlich Blumen aus dem Anbau der Landwirte aus dem Landkreis verwendet
  • eine Goldschmiederei, in der du ganz besonders filigranen und originellen Hochzeitsschmuck herstellst
  • oder ob du eine Schreinerei betreibst, mitten auf dem Lande

Eine Website ist wichtig für jedes Unternehmen – ob groß oder klein, neu oder alteingesessen.

Denn eine ansehnliche und klar gestaltete Website, auf der deine Kunden alle Informationen, Kontaktdaten und noch ein paar informative Details über dich erfahren, ist ein Kundenmagnet. Gerade in der heutigen Zeit suchen viele Kunden zuerst im Internet nach Problemlösungen, nach Angeboten, nach Informationen, und dann erst machen sie sich eventuell auf den Weg in ein Geschäft.

Die große Frage zum Aufbau deiner Website

Bevor du über den Aufbau deiner Website grübelst, gibt es ein paar Punkte, über die du dir vorab Gedanken machen solltest.

Zunächst einmal die große Frage:

Welchen Kunden möchtest du ansprechen?

Es geht hierbei erst einmal nicht um die Gestaltung deiner Website, ob sie gut aussieht, ob die Farben passen, sondern darum, dass es wichtig ist für dich zu wissen: Wer ist mein Wunschkunde. Wer gehört zum Kreis meiner potentiellen Kunden. Die Goldschmiedin z.B. die filigranen Hochzeitsschmuck designt, hat wahrscheinlich meistens Hochzeitspaare als Kunden. Ihr Wunschkunde wird sicher kein Single-Mann sein, der bis auf eine Uhr keinerlei Schmuck trägt und auch nicht kaufen will. Wäre das der Goldschmied:in ihr Traumkunde, würde sie am Ziel ihres Unternehmens vorbei arbeiten.

Aber es geht auch darum, das Problem des Kunden zu verstehen, seine Sprache zu sprechen, damit er sich verstanden fühlt, und du, wenn möglich, die Lösung seines Problems parat zu hast.

Der Aufbau einer Website: Schwerer als gedacht?

Das ist einfach gesagt, ich weiß. Und schwerer als gedacht.

Doch aus diesem Wunschkunde-Gedanke kannst du einiges für den Aufbau deiner Website ableiten. Gestaltung, Form, Farbe und vor allem die Texte sollen diejenigen erreichen, die dein Produkt erstehen werden.

Um das gesteckte Ziel zu erreichen – nämlich ein florierendes Unternehmen – benötigt es eine klare Aussage darüber, wer dein eigentlicher Kunde sein wird. Egal wie, dieser Punkt muss dir bei deiner Gründung oder auch der Führung deines Unternehmens bewusst sein. Immer. Zu jeder Zeit. Ob du es dir aufschreibst und zu deinem Unternehmensleitbild hinzufügst, oder du diesen Gedanke nur in deinem Kopf festhältst, spielt keine Rolle. Dieser eine Punkt muss stets für dich abrufbar sein.

Nach dem Wunsch kommt das Ziel

Erst danach setzt du dir das Ziel, welches du mit dem Aufbau deiner Website erreichen willst.

Für die meisten Unternehmen ist die Website eine Art virtuelle Visitenkarte, die sich Kunden anschauen, um einen ersten Eindruck von dem Unternehmen zu erhalten. Das heißt mit deiner Website stellst du deinen Kunden Informationen bereit über dein Unternehmen, über dich und über dein Produkt. Vielleicht willst du deiner Website auch einen Shop beifügen, weil du z.B. als Goldschmied:in deine Produkte auch online verkaufen kannst und willst. Vielleicht schreibst du regelmäßig Newsletter für deine Kunden, den du durch deine Website abschicken willst, oder du magst deine Produkte anhand von Galerien präsentieren, oder deine Preislisten schon vorab deinen Kunden präsentieren. Je nachdem, was dein Ziel ist, richtet sich die Gestaltung Deiner Website aus.

Hast du Kunde und Ziel definiert, geht es an den eigentlichen Aufbau Deiner Website.

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Das Wichtigste beim Aufbau deiner Website: Struktur

Deine Website benötigt vor allem Struktur. Struktur gibt deinen Kunden den nötigen Halt und vermittelt ihm das Gefühl, du verstehst dein Handwerk, du hast Expertise, und er kann dir vertrauen. 

Die meisten Menschen, die im Internet etwas suchen, verweilen oft nur kurze Zeit auf einer Website. Deshalb ist es das A und O einer Website kundenfreundlich, einfach und klar aufgebaut zu sein. Denn gerade im Hinblick auf SEO, also der Optimierung der Website für Suchmaschinen ist es wichtig, dass der Kunde bei dir verweilt, dass er sich zurechtfindet und gerne wiederkommt.

Das beginnt bereits damit, dass die meisten Websites gleich aufgebaut sind. Da der Mensch ein Gewohnheitstier ist, er es gerne schnell mag und seine Zeit nicht mit Suchen verplempern will, ähneln sich die Websites. Ich betone das deshalb, weil wirklich niemand gerne sucht und sobald es kompliziert wird, sucht der Kunde nicht mehr auf deiner Website sondern das Weite.

3 Bereiche, die du beim Aufbau deiner Website berücksichtigen musst

Die Website unterteilt sich in drei große Bereiche:

1. Header
2. Content
3. Footer

Der Header

Im Header befindet sich das Logo und das Menü. Und genauso sollte es auch bei dir sein. Denn: Der Kunde mag nicht suchen, der Kunde schnell mag zufrieden gestellt werden und das wiederum macht Google zufrieden und steigert dein Ranking bei Suchmaschinen.

Aufbau des Headers

Auf die linke Seite deiner Website steht dein Logo. Daneben – damit dein Logo seine Wirkung entfalten kann – bleibt genügend Platz. Platz zum Wirken, zum Gesehen werden, zum sich Erinnern – für Deine Kunden.

Erst danach kommt die Menüführung deiner Website. Und das – ebenfalls sehr wichtig – unterteilt sich meistens in Start, über mich, Angebot/Produkt/Arbeite mit mir, Blog (wenn man einen schreibt) und Kontakt. Du solltest nicht mehr als 5-7 Menüpunkte verwenden, so dass es gut übersichtlich bleibt.

An den rechten Rand in deinem Header kommen die Utilities wie Warenkorb (wenn man einen Shop hat), die Lupe für die Suchfunktion, oder das Sign-in-Zeichen.

Noch mehr Wirkung erzielst du, wenn du hier visuelle Markierungen setzt. Z.b. Dein Kunde klickt auf über mich – dann bekommt das Über mich in dem Moment eine andere Farbe als die anderen Menüpunkte. Somit erleichterst du deinen Kunden zu wissen, wo genau er sich gerade befindet.

Bei mehreren Menüpunkten als 5 -7 ist es sinnvoller, Untermenüs zu erstellen. Auch das unterstützt die Übersichtlichkeit deiner Website.

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Content is king

Der große Hauptteil Deiner Website gehört natürlich deinem Unternehmen und dir.

Egal auf welcher Seite zb Start, Über mich, Angebot, der Kunde sich befindet, hier kann er Informationen über dein Unternehmen finden – anhand von Texten und Bildern. Hier erzählst du über dich und dein Unternehmen, du stellst deine Produkte vor, du zeigst in deinen Blogbeiträgen deine Expertise oder gibst deinen Kunden die Möglichkeit, mit dir in Kontakt zu treten.

Der Hauptteil deiner Website ist die große Bühne für dein Unternehmen. Doch sehr, sehr wichtig – der Content, den du für deine Kunden lieferst, sollte Mehrwert besitzen. Obwohl das Wort Mehrwert zur Zeit überall benutzt wird, ist es hier richtig eingesetzt. Je mehr interessantes und wissenswertes dein Kunde zu lesen oder sehen bekommt, umso länger hält er sich auf deiner Website auf.

Und daraus folgt, Google merkt, dass du gefragt bist und gibt deiner Website ein besseres Ranking. Daraus folgt wiederum, du steigerst das Ansehen deines Unternehmens, es gibt mehr Kundenbesuche und Kundenanfragen und dein Unternehmen wird wachsen.

Also merke dir beim Aufbau deiner Website!: Content is king.

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Footer

Im Footer findest du meistens das Impressum, die Datenschutzerklärung und manchmal die Icons deiner Social-Media-Kanäle. 

Impressum und Datenschutzerklärung sind ein Must have! für jede Website.

Im Impressum informierst du deine Kunden/Leser über Namen, Anschrift und Rechtsform deines Unternehmens, und du stellst deine Kontaktdaten z.B. Email, Telefon usw. für die Öffentlichkeit bereit. Hast du bereits eine Umsatzsteuer-ID dann gehört diese auch in das Impressum.

In der Datenschutzerklärung erklärst du, wie du die Daten deiner Kunden/Leser erhebst, verarbeitest, nutzt bzw. wie sie auf deiner Website verarbeitet werden. Z.B. Benutzt du – was als Unternehmerwebsite sinnvoll ist – Google Analytics, werden dafür personenbezogene Daten deiner Kunden an Google weitergereicht und von Google verarbeitet. Und das muss eindeutig für den Kunde ersichtlich sein.

Footer K.Alkamal

Konstrukt: Website

Doch am wichtigsten – auch für Suchmaschinen ein großer Punkt – ist die Nutzerfreundlichkeit deiner Website. Je mehr Kunden sich umso länger bei dir auf deiner Website aufhalten, desto höher wird dein Ranking in den Suchmaschinen … und dein Ansehen … und deine Kundenanfragen … Ein ewiger Kreislauf, den es beim Aufbau deiner Website einzuhalten lohnt.

Nutzerfreundlichkeit bedeutet im Einzelnen:

Geschwindigkeit

Die Ladegeschwindigkeit deiner Website sollte nicht länger als 2,5 sec sein.

mobile Ansicht

Deine Website sollte fit für die mobile Ansicht sein – damit ist gemeint, dass deine Website nicht nur im Laptop gut aussehen sollte, sondern du auch darauf achtest, dass deine Website am Smartphone korrekt angezeigt und kein Buchstabe oder Bild o.ä. abgeschnitten wird.

Platz

Auf den einzelnen Seiten sollte lieber weniger als zu viel stehen, denn ein Zu viel an Text, Info, Bilder usw. verirrt den Kunden. Und er nimmt Abschied, bevor er richtig angekommen ist. Plane also genügend freie Flächen/Weißflächen ein, damit deine Website zu überladen wirkt und der Kunde sich überall zurechtfindet.

Farbe

Gestalte deine Website farblich am besten in deinen Unternehmerfarben. Nutze das Logo, welches du z.B. auch auf deiner Visitenkarte nutzt, damit der Wiedererkennungswert deines Unternehmens steigt. Die Farben sollten zu deinen Kunden, deinem Angebot und zu der Stimmung passen, die du durch deine Website hervorrufen möchtest. Beachte, dass Farben verschiedene Wirkungen auf unser Unterbewusstsein haben.

Schrift

Für die Schrift benutzt du maximal drei verschiedene Schriftarten. Sie sollten alle gut lesbar sein. Für Überschriften kannst du gerne – sollte es zu deinem Unternehmen passen – etwas Schnörkeliges/eine Serifenschrift wählen. Jedoch für den zu lesenden Text nimmst du eine serifenlose, leicht zu lesende Schrift. Außerdem sollte sie sich farblich vom Hintergrund abheben und nicht zu groß oder zu klein ausfallen.

Menü

Verwende für die Menüpunkte altbekannten Namen z.B. ein Blog ist ein Blog, über mich ist über mich usw.

Fazit zum Aufbau deiner Website

Denke immer daran. Bei deinem Unternehmen geht es darum, die Probleme deiner Kunden zu lösen. Oder ihnen Lösungsmöglichkeiten anzubieten. Und dabei sollte dich deine Website unterstützen. Sie soll nicht für dein Auge gemacht sein, sondern für deinen Kunden. Deine Website ist zwar das Aushängeschild deines Unternehmens, und doch geht es an erster Stelle um deine Kunden.

  • Wunschkunde
  • Ziel
  • Struktur
  • Hast du bereits eine Website? Oder denkst du darüber nach, dir und deinem Unternehmen eine Website zu erstellen. Schreib mir doch in den Kommentaren, wie es dir mit dem Aufbau deiner Website geht.

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    Kommst du nicht voran, bleibst stecken und benötigst Hilfe oder eine komplette Website vom Profi, dann melde dich gerne bei mir. Ich helfe dir und unterstütze dich beim Aufbau deiner Website.

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